06 81 / 677 02 info@dav-saarbruecken.de

Saarbrücker Hütte in der Silvretta (2538m)

Kontakt

tel: +43-664-8925587
tel: +43-5538-4235

mail: info@saarbrueckerhuette.com
web: www.saarbrueckerhuette.at

Während der Hüttenöffungszeiten per mail nicht erreichbar, nur Telefon oder Fax

Bewirtschaftet wann?

Winter 2022:
08. – 18. April 2022

Sommer 2020:
01. Juli bis 25 September 2022
(je nach Wetterlage)

Bargeldlose Bezahlung ist nicht möglich!

Hüttenwirte

Saarbrücker Hütte

Fam. Stefan Schöpf
Galtür 19c
6563 Galtür

Hütten facts

2538 m Seehöhe
37 Zimmerlager
51 Matratzenlager
12 Winterlager (immer offen, ungeheizt)

  • Anreise:

     

    • nächster Bahnhof: Schruns
    • Bushaltestellen Vorarlberg (von Westen): Partenen, Bieler Höhe, Vermuntstausee, Bieler Höhe
    • Bushaltestellen Tirol (von Osten): Galtür, Bieler Höhe (Silvrettastausee)
    • PKW: bis zum Vermuntstausee bzw. Silvrettastausee

     

  • Aufstieg:

     

    • vom Vermuntstausee – Hütte ca. 2-2,5 Std. (der Aufstieg von Partenen zur Hütte dauert ca. 4,5-5 Std.)
    • vom Silvrettastausee (Bieler-Höhe) via Tschifernella ca. 2,5-3 Std
    • vom Silvrettastausee (Bieler-Höhe) via Klostertal – Litznersattel ca. 4-5 Std
    • von Klosters (CH) via Silvretta Haus (SAC) – Rotfurka – Litznersattel ca. 6-8 Std (ab Monbiel)
    • von Klosters (CH) via Seetalhütte (SAC) – Seegletscher – Seelücke ca. 5 – 7 Std. (ab Monbiel)

     

Saarbrücker Hütte

  • In 2538 m Höhe, auf der Südostgratschulter des Kleinlitzners, steht in herrlicher Aussichtslage die höchstgelegene Schutzhütte in der Silvretta: die Saarbrücker Hütte. Ihren unmittelbaren Hintergrund bildet die vergletscherte Bergwelt der Litzner-Seehorn-Gruppe, deren Überschreitung als die schönste Zweigipfeltour der Silvretta gilt.Das zum Teil vergletscherte Tourengebiet der Saarbrücker Hütte bietet jedem etwas: dem Anfänger und dem Könner, dem Bergwanderer und dem Bergsteiger, dem Tourenläufer, dem Tagesgast und dem länger verweilenden Bergurlauber.Allein vier Dreitausender in unmittelbarer Hüttennähe locken den Kletterer zu Bergtouren in den verschiedensten Schwierigkeitsgraden. Direkt vor der Hüttentür liegt ein ideales Kletterübungsgelände, der Kleinlitzner. 
  • Schöne Hochgebirgswanderungen, z.B. in Verbindung mit Besuchen der umliegenden Hütten, locken die weniger hoch hinauswollenden Bergfreunde.Und nicht zuletzt für den Skitourenläufer die berühmte Silvrettadurchquerung im Frühjahr, Pulverschneeabfahrten zu Ostern, Silvrettafirn zu Pfingsten. Ob als Ausgangs- oder Endpunkt, die Saarbrücker Hütte sollte nicht ausgelassen werden. Aufgrund der Lage der Hütte und des reichhaltigen Übungsgeländes in direkter Hüttenumgebung ist die Saarbrücker Hütte auch ein idealer Standort für Ausbildungskurse.Ein Besuch der Saarbrücker Hütte und ihrer Bergwelt im Frühjahr und Sommer lohnt sich also für alle. Sie ist eine echte Hochgebirgshütte, deren Charakter bis in unsere heutige Zeit erhalten werden konnte. 

HÜTTENTARIFE

MEHRBETTZIMMER MEHRBETTZIMMER MATRATZENLAGER MATRATZENLAGER
NÄCHTIGUNGSTARIFE MITGLIEDER NICHTMITGLIEDER MITGLIEDER NICHTMITGLIEDER
Erwachsenen 12,00 € 22,00 € 8,00 € 18,00 €
Junioren (19-25 Jahre) 12,00 € 22,00 € 7,00 € 17,00 €
Jugend (7-18 Jahre) 9,00 € 19,00 € 6,00 € 16,00 €
Kinder (bis 6 Jahre) 6,00 € 12,00 € 0,00 € 0,00 €

Aufpreis  Zweierzimmer

Erwachsene:   3,00 /  Junioren:   3,00   /  Jugend:  3,00 / Kinder:      0 ,00

Halbpension Frühstück + 3 Gang Abendmenü

Erwachsene  29,00  / Kinder bis 13   20,00

Der Nächtigungstarif beinhaltet etwaige AV-spezifische Abgaben wie den Heizkostenzuschlag im Winter sowie die Reisegepäcksversicherung. Beim Be­zahlen stellt der Hüttenwirt einen Beleg (Kassenbon oder Schlafmarke) aus der gleichzeitig als Nachweis für die Reisegepäcksversicherung gilt.
Die Fremdenverkehrsabgabe/Ortstaxe kann separat erhoben werden. Den Jugendtarif erhalten ebenso Jugendleiter/-innen und Jugendführer/- innen bei Vorlage ihres gültigen Jugendleiter-/Jugendführer-Ausweises bzw. beim DAV mit gültiger Jahresmarke. Vorhandene Notlager werden erst dann vergeben, wenn sämtliche Schlafplät­ze belegt sind. Mitglieder und auch Nichtmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr nächtigen im Notlager unentgeltlich, alle anderen Personen haben einheitlich 5,00 € zu entrichten. Die Übernachtungsermäßigung und weitere Vergünstigungen erhalten Alpen­vereinsmitglieder nur gegen Vorlage des gültigen Mitgliedsausweises.
Gleichgestellt sind alle Mitglieder alpiner Vereine, auf deren Mitgliederausweis das Gegenrechtslogo aufgedruckt oder aufgeklebt ist (ÖAV, SAC, CAF, CAI, AVS, PZS, Liste nicht abschließend).

 

Kostenlose Übernachtungen

Kostenlos aufgenommen werden Angehörige der Bergrettungsdienste im Einsatz sowie nach der 5-plus-1-Regel Tourenführer/-innen, Wanderleiter/­ innen, Kletterbetreuer/-innen, Fachübungsleiter/-innen, Jugendführer/­ innen, Jugendleiter/-innen und Familiengruppenleiter/-innen des OeAV, DAV und AVS, wenn sie sich als solche ausweisen können und in ihrer Funk­tion mit einer Gruppe von mindestens fünf Personen unterwegs sind.

 

Bergsteigerverpflegung

Für mindestens ein „Bergsteigeressen“ zahlen Mitglieder und ihnen Gleich­gestellte einen um mindestens 10% ermäßigten Preis, der jedoch nicht höher sein darf als 8 €. Es wird ein alkoholfreies Getränk angeboten, das mindestens 40% billiger ist als Bier in gleicher Menge. Mitglieder haben das Recht auf Teewasser für 3 €/Liter (inkl. 2 Tassen).

 

Infrastrukturbeitrag

Selbstversorgung ist nicht gestattet. Ausgenommen sind Mitglieder und Gleichgestellte in den für Selbstversorgung vorgesehenen Bereichen (diese werden von der Sektion im Einvernehmen mit dem Hüttenwirt festgelegt!). Tagesgäste entrichten bei Selbstversorgung für die Nutzung der Infrastruktur der Hütte 2,50 € und Nächtigungsgäste 5 €/Übernachtung. Mitgebrach­te alkoholische Getränke dürfen generell nicht getrunken werden.
Von diesen Beiträgen befreit sind Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.

Aufstiege

Von Partenen

Silvretta-Hochalpenstraße bis Vermunt-Stausee (Seespitz 1750 m), von dort auf Versorgungsweg, leicht, in 2-3 Stunden (Normalanstieg)

Silvretta-Hochalpenstraße bis Bieler Höhe / Madlener Haus (1986 m), über Tschifernella zum Versorgungsweg oberhalb der Schwarzen Böden, mittel, 2,5 Stunden, nun leicht , 1 Stunde zur Hütte

Bieler Höhe / Silvretta-Stausee (2036 m) zur Klostertaler Hütte (2366 m, unbewirtschaftet), vom Seeende links des Baches dem Alpweg folgend, leicht, 1,5 – 2 Stunden, nun über den Bach nach Westen steil durchs Verhupftäli hinauf zum Litznersattel (2737 m) 1 – 1,5 Stunden und weglos abwärts zur Hütte, 45 Minuten, schwer, Trittsicherheit und alpine Erfahrung erforderlich.

Etwas ausgefallener: mit Seilbahn von Partenen nach Trominier (1732 m) über Schafbodenjoch (ca. 2350 m), Hochmadererjoch (2505 m), Abstieg zum Versorgungsweg auf ca. 1800 m, auf diesem zur Hütte, mittel, ca. 6 – 7 Stunden

Normalweg vor dem Bau der Silvrettastraße: von Partenen zunächst parallel der Straße (trotzdem lohnend) über Kardatscha zum Vermuntstausee, Fußweg westlich des Stausees bis zum Fahrweg, über diesen zur Hütte, leicht, ca. 6 – 7 Stunden

Übergänge

Zum Madlener Haus (1986 m)

über Tschiffernella, leicht bis mittel, 1,5 – 2,5 Stunden

Zur Wiesbadener Hütte (2443 m)

über Madlener Haus, Silvrettasee, Ochsental, leicht bis mittel, 3,5 – 4 Stunden

über Litznersattel, Verhupftäli, Klostertal, Ochsental, schwer, Trittsicherheit und alpine Erfahrung notwendig, 3,5 – 5 Stunden

Zur Tübinger Hütte (2191 m)

über Kromerlücke (2727 m), Schweizerlücke (2744 m), Plattenjoch (2778 m), schwierig, Gletscherbegehung, Ausrüstung und alpine Erfahrung notwendig, 2,5 – 3,5 Stunden

Wegen hoher Steinschlaggefahr im Abstieg von der Kromerlücke wird von diesem Weg abgeraten.

leichter über Seelücke (2776 m) und Plattenjoch zur Hütte, mittel, 2,5 – 3 Stunden

über Hochmadererjoch (2505 m) Hüttenweg abwärts bis Wegweiser (1900 m), links aufwärts zum Joch, abwärts zum Schafbodenjochweg, über diesen zur Hütte, leicht bis mittel, 3,5 – 4 Stunden

Zur Seetalhütte (SAC) (2065 m)

über Seelücke und Schottensee, mittel, 3 – 4 Stunden

Zur Silvretta Hütte (SAC) (2339 m)

über Litznersattel und

über Verhupftäli und Rote Furka (2688 m), 3 – 4,5 Stunden, schwer, Trittsicherheit und alpine Erfahrung notwendig

über Winterlücke (Gletscherbegehung), Klosterpass und Rote Furka, schwer, 3,5 – 5 Stunden, Trittsicherheit und alpine Erfahrung notwendig (selten begangen)

Gipfeltouren

Kleinlitzner (2783 m)

über Litznersattel und

über Klettersteig B/C (Klettersteigausrüstung), nur für Geübte, 1 – 2 Stunden

über Ostgrat (II – III), schöne Klettertour, an Schlüsselstellen mit Bohrhaken gesichert. 2 h

via Südgrat ab Kromerlücke, II, sparsam mit Bohrhaken ausgestattet. Auch als Abstieg zur Überschreitung (Ostgrat auf, Südgrat ab) geeignet, 2,5h

Östliche Kromerspitze (2845 m)

über Seelücke und leichte Gratkletterei, 1,5 – 2 Stunden

Westliche Plattenspitze (2883 m)

zum Plattenjoch, Steigspur über Südostflanke – vom Joch mittel, 45 Min. – 1 Stunde

Sattelkopf (2863 m)

zum Litznersattel, von dort mittel, 30 – 45 Min., von dort zur hinteren und vorderen Verhupfspitze (2957 m), I – II, 0,5 – 1 Stunde

Sonntagsspitze (2882 m)

über Litznersattel, Gletscherbegehung, alpine Erfahrung notwendig, mittel, 2,5 – 3 Stunden

Kleines Seehorn (3032 m)

über Seelücke, schwer, alpine Erfahrung erforderlich, Gletscherbegehung und leichte Kletterei am Gipfelaufbau, 3,5 – 4 Stunden

Großes Seehorn (3121 m)

via Nordwestgrad über Seelücke, Gletscherbegehung und Kletterei bis IV, 4 – 4,5 Stunden
Topo auf der Hütte einsehbar

Groß-Litzner (3109 m) Groß-Seehorn (3121 m) Überschreitung

schöne, großzügige und bekannte alpine Klettertour über zwei hohe Gipfel der Silvretta. Eine der anspruchsvollsten und schönsten Touren der Silvretta.

Schwierigkeitsgrad Zeit Schlüsselstellen
AD+
2-3 (anhaltend), Stellen 3+
7 – 9 h Wegfindung ENE-Sporn,
Kletterei am Groß Litzner,
Abseilstellen

Der Gipfelaufbau des Groß Litzners bietet schöne Kletterei in festem Fels; in den leichteren Passagen vermag die Felsqualität leider nicht durchwegs zu begeistern. Trotz moderater Kletterschwierigkeiten und Bohrhaken an den Schlüsselstellen handelt es sich eine anspruchsvolle alpine Route, die eine routinierte Seilhandhabung und ein gutes Orientierungsvermögen erfordert. Da sowohl der Gipfel des Seehorns als auch die Abseilpiste bei Gewitter schnell sehr ungemütlich werden können, sollte die Tour nur bei stabilem Wetter unternommen werden.

 

Skitouren

Skitouren

Sonntagsspitze
Kleine Seehörner
Winterberg
Verhupfgletscher
Kromer-Rundtour (Seelücke – Seegletscher – Schweizerlücke – Schweizergletscher – Kromergletscher)
Schneeglocke (3223 m), über Litznersattel, Verhupftäli, Klostertaler Gletscher, 7 – 9 Stunden, nur bei guten Verhältnissen,
längste und schönste Skihochtour im Hüttenbereich

Ein Erlebnis der besonderen Art ist die Montafon-Runde. Sie quert drei Gebirgszüge mit dem Rätikon, der Silvretta und dem Verwall. Die unterschiedlichen Gesteinsarten dieser Gebirgszüge prägen diese Hüttenwanderung. Vom Sulzfluh-Dolomit im Rätikon über den Kristallin in die Silvretta, mit ihren Gletschern, bis zu den Gneisen und Hornblendgesteinen des Verwalls führt diese einzigartige Wanderung.

Bergrettung