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Radwandern

Unsere Radtouren bewegen sich mit durchschnittlich 70 km/Tag zwischen einer gemütlichen Familienfahrt und einer
sportlichen RTF-Fahrt. Wir bevorzugen ausgewiesene Radwege, benutzen aber auch Straßen mit wenig Verkehr oder Waldwege,
schrecken auch vor gelegentlichen „Abenteuereinlagen“ nicht zurück.

 

Ansprechpartner

Johann Betz

Johann Betz

Referent Radwandern

Außer den Tagestouren im Umkreis von 100 km um Saarbrücken fahren wir auch größere Radreisen mit Gepäck. Dabei orientieren wir uns meistens an den großen Radfernwegen (an Rhein, Weser und Fulda, Tauber und Donau, Salzach, Blies, Glan und Nahe, Saale und Main). Auch Regionen in Frankreich (Burgund, Auvergne, Franche Comte) boten schon schöne Radstrecken.

Unsere Touren finden nur bei geeigneter Witterung statt. Um Unsicherheiten oder unnötige Anfahrten zu vermeiden, bitten wir in jedem Fall um telefonische Rücksprache und Anmeldung bei dem jeweiligen Tourenleiter.

Bei geeignetem Wetter finden (fast) an jedem Wochenende und auch unter der Woche Radtouren statt, auch wenn sie nicht im Terminplan stehen. Bei Interesse einfach bei Johann Betz melden.

Ein Trekkingrad mit bergfreundlicher Übersetzung ist die bevorzugte Wahl.

Radwandern 2022

Alle ausgeschriebenen Fahrten und einige mehr konnten 2022 durchgeführt werden.

Bei der Radtour am Oberrhein sollten im April „in gemäßigtem Tempo einige interessante Orte besucht werden“. 
Wir trafen uns in Karlsruhe, von dort ging es in die Altstadt von Ettlingen, dann weiter nach Rastatt und Rheinmünster-Schwarzach.    In Scherzheim hatten wir für drei Tage Quartier genommen. In zwei Schleifen fuhren wir über Kehl nach Straßburg, dann auf der elsässischen Seite zurück und nach Hagenau und Walburg, durch den Hagenauer Forst wieder zurück zum Rhein und bei Drusenheim mit der Fähre auf die badische Seite.
Am vierten Tag folgten wir dem Rheinradweg auf der elsässischen Seite bis nach Lauterburg, von dort ging es nach Westen bis Weißenburg. Am letzten Tag dann auf dem Lauterradweg durch die Südpfalz und mit der Bahn nach Hause.

Als Gesamtstrecke kamen ca 312 km zusammen. Die Qualität der Radwege war durchaus unterschiedlich, manchmal grob geschottert, manchmal mit feinem Asphalt; manchmal direkt neben der Hauptstraße, aber auch auf dem Rheindamm oder durch den Auwald. Landschaftlich reizvoll waren vor allem die beiden letzten Tage, am Rhein entlang, und der Pamina-Radweg, der vom Rhein an der (Wies-)Lauter entlang bis Hinterweidenthal führt.
Schon vor etlichen Jahren haben wir mit dem Rheinradweg am Bodensee begonnen. Mit dieser Fahrt konnte eine Lücke geschlossen werden, die noch zwischen Karlsruhe und Straßburg bestand. Wir haben den Rheinradweg jetzt von Konstanz bis Andernach komplett befahren.

Das kulturelle Programm hat unsere Erwartungen voll erfüllt; es gibt aber noch viel mehr zu sehen. – Beim nächsten Mal.

(Johann Betz)

Saaleradweg

Im Juni machten sich Norbert und Norbert mit der Bahn ins Fichtelgebirge auf.

Bei Zell entspringt die Saale unscheinbar aus einem ehemaligen Bergwerksstollen. Auf gut ausgebauten und markierten Radwegen folgten wir der jungen Saale bei bestem Radlerwetter in offenem Gelände über Hof in Nordbayern nach Blankenstein in Thüringen.
Zum Teil lange, starke Steigungen und eine hügelige Wegeführung mit grandiosen Panoramablicken führten an zahlreichen Relikten und Hinweisen auf ehemaligen Bergbau vorbei. Die beeindruckende Holzkonstruktion des 43 m hohen Saaleturmes und Schoß Burgk luden zu einem Besuch ein.
Die Reihe der Stauseen endet bei der ehemaligen Residenzstadt Saalfeld. Das historische Stadtzentrum mit gotischer Stadtkirche, historischem Rathaus und Schloss ist der Beginn der nun folgenden kultur-historisch außergewöhnlichen Dichte an interessanten Stätten und Baudenkmälern. Das sehenswerte Stadtzentrum von Rudolstadt wird überragt vom majestätischen Renaissanceschloss Heidecksburg. Über Orlamünde und die Keramikstadt Kahla endete unsere Tagesetappe in Jena.
Kaum dass wir am nächsten Morgen Jena verlassen hatten ragten hoch über dem Saaletal über einer weißen Wand aus Muschelkalk die Schlösser von Dornburg empor. Die Schlossanlagen mit ihren berühmten Gärten und der grandiose Ausblick ließen den steilen Aufstieg schnell vergessen.
Weitere Burgen und Schlösser säumten unseren Weg nach Naumburg mit seinem gotischen Dom und dem historischen Marktplatz.
Merseburg mit Dom und Schloss war unser nächstes Etappenziel, bevor wir über Halle mit seinen Sehenswürdigkeiten bei Wettin zu einer der letzten Templerkirchen in Mitteleuropa gelangten. Die hochgotische Kapelle wird mit privaten Mitteln saniert und erinnert uns an die wenig ruhmreiche Zeit der Kreuzritter.
Auch das kleinste Fürstentum Anhalts, Schloß Plötzkau, war uns einen Besuch wert auf dem Weg nach Bernburg. Nach einer letzten Übernachtung lag am nächsten Morgen nur noch eine kurze Etappe über Calbe zur Mündung in die Elbe bei Barby vor uns auf der Weiterfahrt zum Bahnhof Schönebeck und Magdeburg nach Hause.

Eine erlebnisreiche Woche mit einigen anstrengenden Tagesetappen, vielen Höhenmetern und trotz allem genügend Zeit für die Landschaft, die Natur und die Kultur am Wegesrand.

(Norbert Morawietz)

Mit Kochgeschirr und Zelt“ ins Elsass

Vor einigen Jahren stand im Programm der Radwandergruppe eine Tour „mit Kochgeschirr und Zelt“, die nie zustande kam. Im August 2022 hat es geklappt.
Mit dem Zug ging es nach Hinterweidenthal, von dort ging es durch den Wasgau über die Grenze zum Camping Bremendell.   
Meistens gut ausgeschilderte Radwege führten uns zur Moder, über Pfaffenhofen und Zutzendorf erreichten wir Ingwiller, von wo wir nach Süden abbogen. In der Kirche von Buchsweiler wurden wir von einer freundlichen Dame herumgeführt und über die Geschichte der Stadt und der Kirche informiert. Den Abend verbrachten wir auf dem Zeltplatz in Dossenheim-sur-Zinsel.
Am dritten Tag stand uns die einzig richtig lange Steigung bevor: Im Tal der Zinsel an Graufthal vorbei, dann zwei Kilometer bergauf nach Bust.
Durch das krummer Elsass ging es über Lorenzen und Domfessel zum Radweg am Saar-Kanal und zum Bhf. in Saargemünd.

Wir legten mit reichlich viel Gepäck etwa 175 km zurück und bewältigten etwa 900 m Steigung.

(Johann Betz)

Die Tagestouren bewegten sich im Raum Saarland, Pfalz und Lothringen. Mit Pedelec konnten sehr große Fahrten unternommen werden, so z. B. durch die Pfalz zur Burg Fleckenstein.

Was in diesem Jahr manche Fahrt zu einem Abenteuer machte war die Anreise mit der Bahn.

Vorschau: Für 2023 sind zwei MTF in Planung:

vom 01.06.2023 bis 07.06.2023 die Fahrt auf dem Bodensee-Königssee-Radweg von Lindau nach Berchtesgaden (Org.: Norbert Morawietz)

Bodensee – Königssee – Radweg

und (noch ohne Termin): Kleine Elsass-Runde zwischen Straßburg, Saverne und Colmar; ca 250 km mit vielen Besichtigungen (Org.: Johann Betz)

Mit Rad und Zelt ins Elsass